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Route Echternach

Die "Route Echternach"

Was ist das?

Die Route Echternach

Die Jugendwallfahrt „Route Echternach“ entstand 1980 auf Initiative von JugendarbeiterInnen in Trier und Luxemburg: Die Grundidee besteht darin, junge Christinnen und Christen aus Deutschland, Luxemburg und Frankreich zu einer Nacht des gemeinsamen Unterwegs Seins, des Gebetes und der grenzüberschreitenden Begegnung zusammenzubringen.

Die „Routen“ als mehrtägige, international geprägte Jugendtouren stammen eigentlich aus der Versöhnungsarbeit der frühen Pax-Christi-Bewegung; für Echternach wurden sie verändert zu einer (relativ kurzen) nächtlichen Sternwallfahrt.

Etwa zehn verschiedene Gruppen starten am Abend des Pfingstmontags an verschiedenen Ausgangspunkten und wandern auf unterschiedlichen Wegen nach Echternach. Unterwegs gestalten sie Stationen des Nachdenkens, des Gebets und der Diskussion. Am frühen Morgen (etwa 5.15 Uhr) feiern alle Gruppen einen internationalen und von fetziger Musik geprägten Jugendgottesdienst in der Basilika von Echternach. Im Anschluss wird in einem nahegelegenen Raum gefrühstückt und es besteht die Möglichkeit zu einer Schlafpause, damit zur berühmtberüchtigten „Echternacher Springprozession“ alle fit sind.

Insgesamt stellt die Route Echternach in jedem Jahr etwa 800 TeilnehmerInnen der Springprozession, die meisten davon Jugendliche und junge Erwachsene.

Was soll denn das?

Springprozession in Echternach

Die Springprozession in Echternach findet nachweislich seit dem Mittelalter als organisiertes Springen statt. Jedes Jahr am Pfingstdienstag versammeln sich Christen aus verschiedenen Ländern Europas, um zur Ehre des hl. Willibrord (Missionar und im Jahr 698 Gründer der Benediktinerabtei Echternach) hüpfend durch die Straßen durch Echternach zu tanzen.

Bei polkaähnlicher Musik wird von einem auf das andere Bein gesprungen, wodurch die Springer sich langsam in der Gruppe vorwärtsbewegen. Die Gründe, die zur Entstehung der Springprozession führten, liegen im Dunkeln. Möglicherweise handelte es sich um eine Art Heiltanz, der vor Krankheit schützen sollte.

Für die Teilnehmer der „Route Echternach“ jedenfalls ist das Mitspringen nach der durchwanderten Nacht ein anstrengendes, aber faszinierendes Erlebnis – und eine ungewöhnliche und sehr sprunghafte Art, mit dem ganzen Körper zu beten. Dazu bieten wir jedes Jahr die „Marienburger Route“ an. Wir starten Pfingstmontag am späten Abend in Kruchten und kommen nach einer inspirierenden Nachtwallfahrt mit drei Stationen gegen Morgen in Echternach an.